Fischerhaus bei Højerup:
Das Mindehuset steht als sichtbares Denkmal für die arbeitende Bevölkerung an der Küste von Stevns Klint.
Die Fischerei an der gefährlichen und unwirtlichen Küste mit den kleinen leichten Booten konnte eine Familie nicht ernähren.
Der Ertrag aus den kleinen Ländereien war ebenfalls nicht ausreichend, sodass die Männer ihre Einkünfte durch Steineklopfen im Kreidebruch aufbessern mussten. Es war ein hartes Leben. Wenn die Männer mit dem Fischfang gelandet waren, machten sich die Frauen an die Arbeit, zogen die Fische aus dem Netz und sorgten dafür, dass sie verkauft wurden, während die Männer sich der schweren Arbeit im Kreidebruch widmeten.
Das Haus wurde um 1820 mit einer Eichenfachwerkbyggning erbaut, die auf Feuersteinfundamenten aus Kreidebrüchen steht. Die Felder sind mit Kreidesteinen gefüllt und auf der Rückseite des Hauses reicht das Reetdach über das Ende des Backofens hinaus.
Durch die beiden Halbtüren gelangt man in die Frammer, von wo aus Zugang zum offenen Kamin besteht. Von dort gibt es Einfüllöffnungen für den Waschkessel, den Backofen und den Kochofen.
Das Haus wurde 1948 von seinem ursprünglichen Standort in Højerup an den jetzigen am Kirchengarten verlegt von Selskabet Højeruplund auf Initiative von Gutsbesitzer J. Christiansen, Louisenborg.