Das Dybbøl eiche in Højerup auf Stevns

Der Eiche ist zum Gedenken an die vielen dänischen Soldaten gepflanzt, die in der Schlacht von Düppel am 18. April 1864 ihr Leben verloren.

Geschichte kurz:

Mit der Novemberverfassung von 1863 wurde Schleswig an Dänemark gebunden, während Holstein und Lauenburg ausklammert wurden. Die Verfassung verstieß klar gegen die Vereinbarungen von 1852, die Dänemark mit Preußen und Österreich über die Erhaltung des Gesamtstaates geschlossen hatte, und gegen die Bestimmung, dass Schleswig nicht enger an Dänemark gebunden werden dürfe.

Bismarck war Ministerpräsident von Preußen und hatte mehrere Interessen daran, die dänische Frage durch einen Krieg zu lösen. In der Nacht zum 1. Februar 1864 überschritten die Preußen und Österreicher die Eider. Der Kampf war ungleich, und die Dänen zogen sich am 5. Februar 1864 von Dannevirke nach Düppel zurück. Am 18. April 1864 wurden die Schanzen bei Düppel erstürmt, und die überlegene preußisch-österreichische Armee fügte den Dänen eine vernichtende Niederlage mit vielen Toten, Verwundeten und Gefangenen zu. Am 29. Juni 1864 eroberten die Preußen die letzte Bastion auf Als. Mit dem Frieden von Wien am 30. Oktober 1864 trat Dänemark Schleswig, Holstein und Lauenburg ab. Die Grenze lag danach am Königsstrom, und Dänemark hatte 1/3 seiner Fläche verloren.