Genforeningsobelisken i Højeruplund
Das Denkmal wurde 1920 anlässlich der Wiedervereinigung Nordschleswigs mit Dänemark errichtet. Der Krieg von 1864 war eine Katastrophe für Dänemark. Wir mussten Schleswig, Holstein und Lauenburg an Preußen (Deutschland) abtreten, und erst 55 Jahre später, bei den Friedensverhandlungen in Versailles 1919, eröffnete sich die Möglichkeit für Grenzänderungen. Es wurde beschlossen, dass die Bevölkerung in einer Volksabstimmung entscheiden sollte, ob sie Teil Dänemarks oder weiterhin Teil Deutschlands sein wolle. Die Abstimmung fand in zwei Zonen statt, und das Ergebnis in Zone 1 (Nordschleswig) lautete 75 % dänische Stimmen gegenüber 25 % deutschen, während das Abstimmungsergebnis in Zone 2 (Mittelschleswig mit Flensburg) 75 % deutschgesinnte gegen 25% dänischgesinnte Stimmen ergab.
Das Ergebnis gab Dänemark die heutige Grenze zu Deutschland und die Freude über die Wiedervereinigung mit Nordschleswig (dem heutigen Südjütland) war groß im ganzen Land. Der dänische König Christian X. nahm an den Feierlichkeiten teil und am 10. Juli 1920 ritt er unter großer Festlichkeit in das zurückgewonnene Land ein.
Die vier Felder auf dem Fußteil haben folgenden Text:
Sønderjyllands Sieg ist das Ziel des Kampfes.
-Hedenold 1864 – 1920.
Højeruplund hat diese Unterstützung gesetzt.
Der Sinn tut so, als wüsste er nichts, ist aber ein heimlicher Quell
Vedtaget på et bestyrelsesmøde den 17. juni 1920.